4. Sonntag der Osterzeit: Der gute Hirte

In der katholischen Kirche feiern wir heute den „Gutenhirten-Sonntag„,  bis zur Liturgiereform am 2. Sonntag der Osterzeit.

Am Barmherzigkeitssonntag (2. Sonntag der Osterzeit) …  in Rom mitfeiern,  anlässlich der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. und …  Nachdenken über die Wege, die neue technische Medien (Internet, Bloggen, facebook, …) eröffnen, um Tod und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus allen Menschen zu verkünden.

Am 3. Sonntag der Osterzeit in Aquilea und Mestre …  und der Papst wies uns hin auf die Wege der Erneuerung, der Glaubensverkündigung  in der Kirche. Oft sind die Neuen Wege vor unserer Nase, aber wir nehmen sie nicht wahr.

Heute der 4. Sonntag der Osterzeit, Joh 10, 1-10, sagt Jesus: „ICH BIN DIE TÜR“

Hier ist es wichtig den Kontext zu sehen: Im 9. Kapitel steht die Heilung des Blindgeborenen. Sie endet mit der Frage der Pharisäer: „Sind auch wir blind?“ Jesus:“Wenn ihr blind wärt, hättet ihr keine Sünde. Jetzt aber sagt ihr: Wir sehen. Darum bleibt eure Sünde.“ Erst im Anschluss an das heutige Evangelium spricht Jesus von sich als dem guten Hirten. Hier sagen andere über Jesus:“So redet kein Besessener. Kann ein Dämon die Augen von Blinden öffnen?“

Die Jünger verstehen NICHT den Zusammenhang zwischen gutem Hirten und der Türe, bis Jesus ihnen und uns, wie den Jüngern auf dem Weg nach  Emmaus die Schrift eröffnet:

 „AMEN, AMEN, ICH SAGE EUCH: ICH BIN DIE TÜR ZU DEN SCHAFEN.“

Diebe und Räuber steigen anderswo ein und stehlen, schlachten, vernichten. Sie wählen nicht die Türe. Schon gar nicht eine Türe, mit der näheren „Typenbezeichnung“ Jesus Christus.

Jesus ist selbst die Türe, nicht abhängig von einem Türsteher, der ihn als guten Hirten legitimiert. Die Legitimation hat schon Gott selbst vorgenommen. Jesus ist daher weit mehr als der Hirte eines Stalles, des Stalles Israel, der Christen, oder, …. Später sagt er noch: „Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muß ich führen., und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.“

Selig der Mensch, der durch die Tür Heilung, Rettung, Weideland erfährt. Selig der Mensch, der Jesus Christus als Tor des Lebens durchschreitet und Heilung erfährt. Selig der Mensch, der solch einem Geheilten begegnet. Durch ihn erfährt er Begegnung mit Jesus Christus.

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